Neue Studenten aus Tunesien

Wir freuen uns die nächsten Studenten aus Tunesien auf unserem PflegeCampus zu begrüßen. Persönlich abgeholt wurden Sie am Flughafen in Düsseldorf von unserem Kollegen Mirel. Bevor nun Mitte Mai die zweite Klasse startet, haben alle ausreichend Zeit sich in Deutschland und dem Campus  einzugewöhnen. Dazu gehört auch ein bisschen Sightseeing zum Beispiel in Hannover oder Bielefeld.

Neue Schülern am Sprachenzentrum Leese

Ein herzliches willkommen unseren neuen Schülern am Sprachenzentrum Leese! Krankenschwestern und Krankenpfleger leben und lernen hier mit anderen Schülern und können beim Deutsch lernen ihr erstes Geld in Deutschland verdienen.

Sind Sie selbst an einer Vermittlung interessiert? Dann schicken Sie uns eine Nachricht und wir erklären Ihnen persönlich alle Details!

Leben und lernen unter einem Dach

Der Iuvare Pflegecampus ist zum 1. April offiziell an den Start gegangen. In einer etwa einjährigen Umbauphase ist aus der ehemaligen Förderschule in Quetzen ein modernes Internat entstanden. „Die Teilnehmer sind bereits in den vergangenen Wochen aus verschiedenen Ländern nach Deutschland angereist und hatten die Möglichkeit, ganz in Ruhe anzukommen und die Umgebung kennenzulernen“, erklärt Katharina Biermann, Marketingverantwortliche der Iuvare Unternehmensgruppe. Der Iuvare Pflegecampus ist darauf ausgelegt, ausländische Pflegefachkräfte auf dem schnellstmöglichen Weg fit für die berufliche Anerkennung und den Einsatz als qualifizierte Pflegefachkraft in Deutschland zu machen. Nach dem Motto „Leben und lernen unter einem Dach“ werden die Pflegefachkräfte in jeweils drei- bis viermonatigen Intensivkursen in den deutschen Pflegestandards geschult mit dem Ziel, nach Kursende die für die Berufsanerkennung notwendige Kenntnisprüfung – Pflege zu absolvieren.

Den ganzen Artikel zur Eröffnung finden Sie hier.

Neue Studenten aus Tunesien

🥳👋Wir begrüßen unsere neuen Studenten aus Tunesien! Seit letzter Woche sind sie die neuen Schüler auf unserem PflegeCampus in Deutschland. Seitdem haben wir mit ihnen ein Bankkonto eröffnet, Handyverträge erledigt, Fahrräder für alle besorgt und auch schon Einkaufstrips gemacht.

Wir sind sehr stolz auf diese netten und motivierten Schüler. Nächste Woche starten dann die Sprach- und Praxiskurse.

Gemeinsamer Abend mit Schülern aus Rumänien

Mal entspannt quatschen und was leckeres Essen. Unter dieser Devise waren wir mit unseren Schülern aus Rumänien Essen und haben es uns dabei richtig gut gehen lassen. Eine tolle Gelegenheit alle noch besser kennenzulernen und ein bisschen die deutsche Sprache mit zu üben. Wir sind sehr froh, immer wieder so tolle Bewerber bei uns begrüßen zu dürfen und sind uns sicher, dass auch diese ihre Sprachprüfungen sehr erfolgreich bestehen.

Vielfalt leben

Die Gesellschaft ist kunterbunt. Umso wichtiger wird es also auch in der Pflege kultursensible Lebensräume zu schaffen, denn etwa jeder vierte Bürger in Deutschland hat einen Migrationshintergrund.

Eine der größten Hürden in der Pflege ist dabei die Kommunikation zwischen Pflegebedürftigem und Pflegepersonal. Weiteres Hintergrundwissen zur jeweiligen Kultur, Religion, Ernährung und Alltagsverhalten hilft ebenfalls dabei, die Begegnungen wertschätzend zu gestalten.

Checkliste Kultursensibilität

  • Sie nutzen das Erstgespräch mit den Angehörigen für den Vertrauensaufbau und überlegen sich vorher, was Sie über das Land und die Kultur der zu pflegenden Person erfahren möchten.
  • In einigen Kulturen ist es üblich, dass Pflegebedürftige von Angehörigen gepflegt werden. Sie klären, ob eine Art Arbeitsteilung möglich ist und welchen Anteil Pflegefachkräfte und welchen Angehörige übernehmen möchten und können.
  • Sie setzen gleichgeschlechtliche Pflegekräfte für die Pflege ein, die im besten Fall die Muttersprache der pflegebedürftigen Person sprechen.
  • Sie haben Hintergrundwissen, zum Beispiel, dass die Körperpflege für Muslime nicht nur eine hygienische, sondern auch eine rituelle Bedeutung hat.
  • Sie berücksichtigen, dass Schmerzen in unterschiedlichen Kulturen auch unterschiedlich geäußert werden. Das Spektrum reicht vom klaglosen Ertragen des Schmerzes bis hin zu expressiven Schmerzäußerungen.
  • Den Speisenge- und verboten liegen meistens religiöse Vorschriften für die Ernährung zugrunde. Diese bringen Sie zum Beispiel in Absprache mit den Angehörigen in Erfahrung.
  • Sie berücksichtigen die unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten, zum Beispiel für Personen aus dem asiatischen Kulturraum Reis- und Suppengerichte, während im europäischen Raum das Brot bei den Mahlzeiten nicht fehlen darf.
  • Teilweise bringen Angehörige das Essen in die Pflegeeinrichtungen mit. Sie sprechen sich dazu mit ihnen ab, welche Mahlzeiten ersetzt werden und wann die hausinternen Mahlzeiten angeboten werden sollen.

Technische Hilfen zur Sprachübersetzung gibt es in Form von zahlreichen Smartphone-Apps mit einer Zwei-Wege-Übersetzung in mehr als 50 Sprachen. Es werden hier nicht nur die eigenen Mitteilungen übersetzt, sondern auch die Antworten des Gegenübers.

Übrigens: Zahlreiche weitere Materialien in vielen Sprachen finden Sie auf: demenz-und-integration.de.

Neue Quarantäne-Regeln für Pflegekräfte: 8 Fragen und Antworten

Tägliches Testen für Geimpfte und Genesene ist vom Tisch

Wie entsteht das Mittagstief?

Das Mittagessen ist verspeist, es geht wieder an den Arbeitsplatz. Und schon fällt es schwer, die Konzentration aufrecht zu erhalten. Das Mittagstief schlägt zu. Ein paar Tipps, wie man dem begegnen kann.

Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden das Gefühl von Müdigkeit rund um die Mittagszeit kennen. Der erste Impuls, gerade im Büro, ist womöglich, sich in der Küche einen Kaffee zu holen. Das Koffein wirkt schon, um auch den Rest des Tages produktiv sein zu können. Der Gedanke ist gar nicht so verkehrt. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) stellt dar, dass 400 Milligramm Koffein (etwa 4 Tassen Kaffee) über den Tag verteilt aufgenommen werden könnten. Dies gelte aber vor allem für Personen, die der „gesunden Allgemeinbevölkerung“ zuzuzählen sind. Allein der Konsum von Koffein, der in zu hohen Mengen auch negative Folgen haben kann, wird einen auch nicht aus dem Mittagstief holen.

Innere Uhr und Essen verträgt sich nicht

Allein die Biologie des Menschen, der eigene Organismus, so erklären es Expertinnen und Experten wie der Schlafforscher Jürgen Zulley, sorgten dafür, dass die Leistung nach einer Aktivität absinke – insbesondere um die Mittagszeit. Sich allein darauf zu beziehen, wenn man mal müde wird, ist aber falsch. Verstärkend hinzu kommen äußere Einflussfaktoren wie etwa Essen. Und dies wird in der Regel zur Mittagszeit in der Pause zu sich genommen. Der Körper muss nun an anderer Stelle einen hohen Aufwand betreiben, nämlich im Magen-Darm-Trakt. Hier muss die Nahrung verdaut werden, dafür wird die Durchblutung in diesem Bereich erhöht. An anderer Stelle, etwa im Gehirn und der Muskulatur, fehlt dann ein wenig. Mentale Vorgänge dürften in dieser Zeit also etwas schwerer fallen und auch das Müdigkeitsgefühl wird verstärkt. Für schweres und fetthaltiges Essen benötigt der Verdauungstrakt noch einmal mehr Energie. Man sollte sich die Wahl seines Mittagsmenüs also gut überlegen, wenn man kurz danach kognitiv noch zu Höchstleistungen aufgerufen wird.

Schwere Kost am Mittag vermeiden

Mit der Wahl des Mittagssnacks entscheidet man sich demzufolge auch ein wenig für die Schwere des – sagen wir es so direkt – Fresskomas. Weniger direkt: postprandiale Somnolenz, wie das Tief am Mittag nach der Nahrungsaufnahme von Medizinerinnen und Medizinern bezeichnet wird. Ob nun kohlenhydrat- oder proteinhaltig, scheint nun gar nicht die entscheidende Rolle zu spielen. Eine Studie an Fruchtfliegen von 2017 etwa zeigt, dass es eher die Proteine sind, die einen schläfrig machen. Vorher galt lange die Annahme, dass die Aufnahme von Kohlenhydraten bald wieder für einen Leistungsabfall sorge. Dies gilt vor allem für einfache Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel zwar schnell nach oben treiben, aber auch schnell wieder absenken. Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen und die entscheidende Frage ist generell: „Wie viel?“ Haut man sich zwei volle Teller Fettuccine rein, so dürfte es nicht überraschen, dass man sich nach einem Nickerchen sehnt. Generell eher leichte vegetarische Kost dürfte deutlich weniger belastend für Körper und Geist sein. Auch mehrere kleinere Snacks über den Tag verteilt können dabei helfen, dass der Magen nicht überfordert wird und man weiterhin kognitiv gut arbeiten kann. Hier können Nüsse und Obst beispielsweise eine gute Alternative sein. Dazu etwas Joghurt und schon kommt man ganz gut durch den Tag und wird mit wichtigen Nährstoffen versorgt.

Trinken hält wach

Auch die Flüssigkeitszufuhr sehen Expertinnen und Experten als wichtigen Baustein gegen die aufkommende Müdigkeit. Hierbei werden vor allem Wasser und ungesüßte Tees empfohlen, die dafür sorgen, dass auch die Prozesse im Körper angeregt werden und das Blut ordentlich zirkuliert – auch im Gehirn.

Licht und Bewegung für bessere Konzentration

Ein Spaziergang an der frischen Luft zur Mittagszeit ist vielleicht genau das Richtige für müde Geister. Denn so verbindet man gleich zwei wichtige Aspekte, die dem aufkommenden Mittagstief ein wenig entgegenwirken. Licht – und nicht an allen Arbeitsplätzen ist dies im Übermaß vorhanden – dient dazu, das körpereigene Hormon Serotonin („Glückshormon“) verstärkt zu bilden. Dies kann sich entsprechend auf unsere Stimmung auswirken. Bewegung wiederum sorgt für den zusätzlichen Push. Forscherinnen und Forscher der Universität Georgia in den USA fanden heraus, dass zehn Minuten Treppensteigen einen größeren Effekt auf die Energie hat als 50 Milligramm Koffein. Vielleicht nimmt man einen Kaffee einfach mit beim Gang an die frische Luft.

Frische Luft für frischen Geist

Mit dem Spaziergang kann man auch mal wieder die müden Gehirnzellen durchpusten. Denn Sauerstoff benötigt nun einmal jede und jeder. Und während der Arbeit wird davon nicht zwangsläufig besonders viel aufgenommen, eher verbraucht. Im Büro ist es dadurch immer gut, wenn zwischenzeitlich auch die Fenster geöffnet werden. Und, falls nicht möglich, eben einmal kurz vor die Tür gehen.

Muskeln und Kreislauf aktivieren

Dabei könnte man gegebenenfalls noch ein paar Muskelgruppen aktivieren. Permanent sitzen schadet auf Dauer nicht nur Muskeln, Sehnen und generell der Gesundheit, sondern macht auch müde. Stattdessen mal zur Kollegin hingehen, statt anzurufen, oder am Arbeitsplatz mal kurz aufstehen, ausschütteln oder mit ein, zwei Stretch-Übungen den Kreislauf wieder in Schwung bringen.

Am besten mal die ein oder andere Sache ausprobieren und schauen, was für einen persönlich einen positiven Effekt hat und das vermeintliche Mittagstief gut überbrücken lässt.

Warum die Grippe-Impfung gerade jetzt so wichtig ist

Alle reden über Corona – seit bald zwei Jahren. Dabei gerät in der Corona-Pandemie leicht aus dem Blick, dass die Grippesaison bevorsteht. Eine mögliche Grippewelle könnte dann auf untrainierte Immunsysteme treffen. Denn in den letzten anderthalb Saisons sind die Grippewellen nahezu komplett ausgefallen. So könnten die neuen Viren gegebenenfalls schwerere Verläufe verursachen.

Es geht um Patientenschutz, aber auch um Selbstschutz
Für Covid-19 wissen wir sicher, dass auch Geimpfte die Viren weitergeben können. Auch bei der Grippeimpfung bestehe die Gefahr, trotz Impfung andere anstecken zu können. Grippe-Geimpfte seien vermutlich weniger lange infektiös, aber „nicht steril“. Das Risiko, Patienten anzustecken und damit größere Ausbreitungsverläufe zu starten, müsste für Geimpfte zwar etwas kleiner sein, aber wie groß oder wie klein sie genau ist, bleibt bei der Grippe vollkommen unklar.

Trotzdem geht die STIKO von einem nicht zu unterschätzenden Schutz vor Ansteckung aus und hält die Impfung für Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte für ethisch geboten. Wörtlich heißt es bei der STIKO: „Medizinisches Personal stellt eine mögliche Infektionsquelle für die zu betreuenden Patienten dar. Dabei handelt es sich oft um Patienten, die wegen bestehender Grunderkrankungen ein erhöhtes Risiko haben, eine schwere, eventuell tödliche Verlaufsform der Influenza zu entwickeln. Die Impfung des medizinischen Personals folgt daher dem ethischen Gebot, Patienten nicht zu schaden. Gleichzeitig dient die Impfung dem persönlichen Schutz des medizinischen Personals, das mit Influenzakranken in Kontakt kommen kann.“

Der ideale Zeitpunkt für die Grippe-Impfung
Die Ständige Impfkommission empfiehlt, sich ab Oktober bis Mitte Dezember impfen zu lassen. Denn nach der der Impfung dauert es noch 10 bis 14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist. So sind Pflegekräfte und Ärzte (und alle anderen Gruppen, denen die STIKO die Grippe Impfung empfiehlt) rechtzeitig zur Grippesaison immunisiert, die normalerweise um die Jahreswende beginnt.